Wie du deine Gesundheit ohne Fruktose dramatisch verbesserst und 3 atemberaubende Jahre länger lebst!

Ihr habt nachgefragt und hier ist es. Wir haben ein tolles PDF aus dem 4 teiligen Post´s zusammengestellt. 76 Seiten. Zum Drucken oder offline anschauen.

In diesem Post findest du Antworten zu folgende Themen:

  1. Zum Aufwärmen: Wer sind diese verrückten Kohlenhydrate? Wie erfolgt deren Transport und was passiert dann mit dem Insulin?
  2. Was ist gesünder: Fruktose oder Glukose? Warum die WHO Fruktose als Toxin einstuft und max. 25g pro Tag empfiehlt (direkt dahin).
  3. 8 kaum bekannte Gründe deinen Fruktosekonsum sofort zu reduzieren, wie Krebs, Demenz..(direkt dahin).

Dies ist Teil 1 eines vierteiligen Guides warum Fruktose(-sirup) toxisch ist, wo er enthalten ist und was du sofort dagegen tun kannst! Außerdem, wie dein Puh duften sollte und warum das von massiver Bedeutung ist.


Überraschung! Dieser Guide ist vielleicht nichts für dich!

Wenn du schon ein wilder Hund bist, keinen Zucker isst und sowieso den Durchblick hast, dann lies lieber diesen Artikel hier (wie du deine Persönlichkeit entwickelst)  und wische dir deinen charmanten und selbstgefälligen Blick aus dem Gesicht. 😉

Aber wenn dir insbesondere nach dem Essen Energie fehlt und du oft krank bist, dann ist dieser Guide für dich.

Wenn du verantwortlich für den Lebensmitteleinkauf in Kita, Schule oder zu Hause bist, dann ist dieser Guide für dich.

Wenn du oder dein Kind auf die Waage steigen und das Display „ERROR“ anzeigt, dann ist dieser Guide für dich.

Wenn du eine (Autoimmun-) Krankheit hast, wie Diabetes, Fruktose-, Laktose- und Glutenintoleranz, Morbus Crohn usw., dann ist dieser Guide für dich.

Und wenn du denkst, du kannst alles essen, nur weil du Sport machst, dann ist dieser Guide für dich.

 

Wenn du erst einmal deine Ernährung umgestellt hast, dann fühlst du dich noch besser, bist deutlich fitter und lebst auch noch länger.

Sei Elfe oder Prinzessin_hauptsache Zuckerfrei

Und eine glückliche Familie bekommst du auch gleich dazu, aber nur wenn du brav warst!

Wie du deine Gesundheit dramatisch verbesserst und 3 Jahre länger lebst_Fruktosefrei_Zuckerfrei_Paleo_slowcarb.eu.png

Leute, wir sind nicht allein mit unseren Ambitionen. Unter den 1+Mio zuckerverneinenden Paleo und Slow Carb Anhängern befinden sich auch Uma Thurman, Jessica Biel, Megan Fox, Miley Cyrus und Tom Hanks. Warum ich das erwähne? Weil es zeigt, dass auch wenn du hohen Druck hast und körperlich hart arbeiten musst, du keine Kohlenhydrate in Form von Zucker brauchst. Tom Hanks isst seit Jahren Zuckerfrei und sagt: “Wenn du anfängst dich so viel besser zu fühlen und deine Pfunde purzlen, du so viel mehr Energie hast, dann wirst du die Dinge nicht vermissen, von denen du dachtest, dass du sie wirklich brauchst. Einfach weil du dich so viel besser fühlst.“

Seit ich mich konsequent Zuckerfrei ernähre, zusätzlich kein Obst, Getreide und Milchprodukte esse, bin ich unfassbar ausgeglichen. Ein Fernsehteam vom SWR hat mir Attestiert: „Sie sind so fröhlich, Ihnen scheint die Sonne aus dem Arsch„. Seltsames Kompliment, aber danke! Jedenfalls, ich bin deutlich Leistungsfähiger, habe kaum noch Allergien und meinen Morbus Crohn im Griff. Netter Nebeneffekt: ich bin wieder normal gewichtig. Und jetzt kommt´s, all diese Effekte könnt ihr auch haben und mit diesem Guide sicher noch viel besser umsetzen, als ich seinerzeit.

Zucker finden wir überall in unserem Leben. Viele glauben, dass Zucker nur ein leckeres Süßungsmittel ist, eines von vielen Kohlenhydraten in unserer Ernährung. Aber Zucker ist eine außergewöhnliche Substanz. Es ist einzigartig in der Pflanze die ihn herstellt, in den Produkten die die Chemiker daraus machen und in seiner Verwendung Zuhause und in der Industrie. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass Zucker auch einzigartige Eigenschaften im Körper hat, die es von anderen Kohlenhydraten unterscheidet. Mittlerweile nehmen wir mehr als 1/6 aller Kalorien als Zucker zu uns. Deshalb ist es wichtig zu wissen, was passiert, wenn wir über Getränke und Essen solche Zuckermengen zu uns nehmen. John Yudkin, 1972 (Pure, White And Deadly: How sugar is killing us and what we can do to stop it (Affiliate-Link,also Werbung)

Was sind Kohlenhydrate? (Danke Jana für die Frage)

Ja, das hatten wir alle schon in der Schule. Nur für den Fall, dass ihr euch auch gelegentlich lieber mit eurem Banknachbarn beschäftigt habt..

Die verschiedenen Zuckersorten wie Saccharose, Glukose, Fruktose (Fruchtzucker) und Stärke werden unter dem Oberbegriff Kohlenhydrate zusammengefasst. Es wird zwischen verfügbaren und nicht verfügbaren Kohlenhydraten unterschieden.

  • Die nicht verfügbaren Kohlenhydrate, die den Körper beinahe unverändert passieren, bilden den Großteil der Ballaststoffe. Die sind wichtig – merken!
  • Die verfügbaren Kohlenhydrate deiner Nahrung bestehen fast ausschließlich aus Zucker und Stärke.
  • Zucker wiederum ist der Überbegriff einer Reihe an Substanzen, die ähnliche Eigenschaften haben, aber nicht ganz gleich sind. Einige Zuckerarten sind: Glukose, Fruktose, Maltose, Laktose, Saccharose.

Die Zuckerart Glukose ist das erste Produkt der Photosynthese und die Hauptenergiequelle in Pflanzen und Menschen. Ohne Glukose geht nichts, schon gar nicht in unserem Gehirn. Glukose findet sich in Gemüse und einigen Früchten, kann aber auch aus Proteinen gewonnen werden.[1] Fruktose ist ein Zucker der zusammen mit Glukose und Saccharose hauptsächlich in Früchten vorkommt.

Stärke wird zu Maltose wird zu Glukose = Energie –> Speichern als Glykogen oder Fett

Wenn wir essen, nehmen wir viele Mehrfachzucker wie Stärke aus Kartoffeln oder Weizen zu uns. Diese Mehrfachzucker werden letztlich in den Einfachzucker Glukose gespalten. Die Glukose wird „verbrannt“ und liefert uns wertvolle Energie. Alles wird also früher oder später in Glukose umgewandelt.

Ein Teil der Glukose gelangt ins Blut und lässt den Blutzuckerspiegel messbar steigen. Hormone werden aktiviert, insbesondere das Insulin. Hey Aufwachen, Insulin ist sehr wichtig! Es senkt den Blutzuckerspiegel, also den Glukosegehalt im Blut, wieder auf sein normales Maß. Das klappt, weil die Glukose rasch wieder in eine Speicherform, Glykogen, umgewandelt wird. Verbraucht sich die Glukose im Blut, wird einfach das Glykogen wieder in Glukose gespalten. Clever! Es gibt nur einen Haken: Der Glykogenvorrat ist auf ca. 350g im Körper begrenzt. Aber keine Sorge, überschüssige Glukose kann problemlos in Fettsäuren umgewandelt werden! 😉

Schaut euch mal an, was passiert wenn Fruktose oder Glukose aufgenommen werden. Fruktose wird zu Harnsäure (Uric Acid) und zu Fettsäuren. Glukose wird zu Glykogen (Glukosespeicherform) oder auch Fettsäuren. Herrlich! Und nun schaut selbst:

Fruktose- und Glukosestoffwechsel in Leberzellen.

Fruktose Stoffwechsel in Leberzellen

Abbildung: Fruktose Stoffwechsel in Leberzellen. Der Fruktose Stoffwechsel (graue Pfeile) unterscheidet sich vom Glucose Stoffwechsel (schwarze Pfeile). Fruktose die von der Leber aufgenommen wird, kann zu CO2 oxidiert und dann in Lactat und Glucose umgewandelt werden; Glukose und Laktat werden anschließend entweder in den Kreislauf für extrahepatische Stoffwechsel freigesetzt oder in der Leber zu Glykogen oder Fett umgewandelt. Die massive Aufnahme und Phosphorylierung von Fruktose in der Leber, kann zu einem großen Abbau von ATP zu AMP und Harnsäure führen.[2]

Wir haben gelernt, dass es zwei Einfachzucker gibt: Glukose und Fruktose. Und, dass Glukose irgendwie wichtig ist und seine Konzentration durch Insulin im Blut reguliert wird. Perfekt! Und weil Alex nochmal die Struktur von Glukose, Fruktose und Saccharose sehen wollte, bekommt ihr diese schicke Ansicht! Bäm! 

Glukose, Fruktose und Saccharose (engl. sucrose)

Glukose_Fruktose und Sachharose

Jetzt wird´s spannend! Der Mehrfachzucker Saccharose ist dir bekannt, oder? Das ist der klassische Haushaltszucker. Die Saccharose besteht aus einem Teil Glukose und einem teuflisch bösem Teil Fruktose, im Verhältnis 50:50. Achtung Klugscheißerwissen: Das wird auch Invertzucker genannt. Trotz ihrer Ähnlichkeit unterscheiden sich Glukose und Fruktose dramatisch in ihrer Wirkung auf unseren Körper.

Einfachzucker Glukose und Fruktose unterscheiden sichI

Fruktose (-sirup) bringt unseren Stoffwechsel durcheinander, verursacht Insulinresistenz und Typ 2 Diabetes. Fruktose hat eine Besonderheit. Sie ist deutlich süßer als Glukose. In der unten stehenden Abbildung findet ihr die relative Süße von Zucker und anderen Süßstoffen wie Honig und HFS (Fruktosesirup).

Quellen:
Hanover, LM; White, JS (1993). „Manufacturing, composition, and application of fructose“. Journal of Clinical Nutrition 58: 724s–732.
https://en.wikipedia.org/wiki/Fructose, Abbildung relative sweetness: Ewen, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5139008


Tim Ferriss und die WHO verteufeln Fruktose. Wie ist das wissenschaftlich begründet?

Wie kann das sein? Wie kann es sein, dass Erfolgsauthor Tim Ferriss empfiehlt, ganz auf Fruchtzucker und besonders auf Fruchtsäfte zu verzichten?[3] Wissenschaftliche Studien belegen doch, dass Obst gesund ist. Warum empfehlen auch die WHO (gehört zur UN) [4] und der Kinderarzt Prof. Dr. Robert Lustig [5] eine maximale Fruktoseaufnahme von 25g täglich (6 Teelöffel)? Professor Lustig beschreibt Fruktose gar als Toxin.

Aber Fruchtzucker ist doch in Früchten und die sind ja gesund.

Wir alle wollen uns und unseren Kindern eigentlich bloß etwas Gutes tun, wenn wir Fruchtriegel und Smoothies kaufen. Dabei haben wir alle eine halbwegs konkrete Vorstellung davon, dass zu viel Zucker irgendwie ungesund ist und dick macht. Aber darüber hinaus? Ja gut, wird manch einer sagen, mein Kind und ich sind schlank, betrifft uns nicht. Oh, ich glaube doch! Seit einigen Jahren gibt es erdrückende Studien dazu, dass Fruktose nicht nur ein Problem der korpulenten und undisziplinierten ist. Nein! Vielmehr betrifft es in gleichem Maße die schlanken und vermeidlich disziplinierten unter uns, die grundsätzlich „nur die Hälfte“ essen. Chronische Krankheiten (metabolisches Syndrom), Fettleber und Krebs finden sich leider überall.

Während die meisten von uns sich Slow Carb oder Paleo und damit zuckerfrei ernähren und damit fein raus sind, ist es mir dennoch ein besonderes Anliegen, auf die Risiken des hohen Fruktoseverbrauchs einzugehen. Es schmerzt mich, wenn ich sehe, wie Eltern guten Gewissens ihre Kinder langsam vergiften. Außerdem, ein bisschen Motivation für schwere Stunden (wenn die Schokolade einen anlacht) kann nicht schaden!

Wenn Fruktose natürlich in Früchten vorkommt, warum ist Fruktosesirup so unglaublich schädlich?

Das Problem ist wie so oft eine Frage der Menge. Noch bis 1825 wurden in Deutschland nur bis zu 2kg Zucker (Saccharose) pro Kopf und Jahr konsumiert. Das änderte sich im Laufe unserer jüngeren Geschichte schnell. 1980 waren es schon 36kg pro Person und Jahr. Und das ist nur der Haushaltszucker! Unsere verarbeiteten Lebensmittel kommen noch dazu. Wir werden immer dicker und zwar rasant!

Adipositas_Anstieg der Fettleibigkeit in Deutschland

Die Tabelle zeigt den Anteil der Erwachsenen mit Fettleibigkeit in Deutschland im Zeitraum von 2000 bis 2013. Im Jahr 2013 waren bereits 23,6% der deutschen fettleibig. Als fettleibig gilt, wer einen Body Mass Index (BMI) von über 30 Punkten hat. Bedenklich ist der Anstieg um 8,6% innerhalb von 4 Jahren. Im Jahr 2013 waren insgesamt 52 % der Erwachsenen Bevölkerung (62 % der Männer und 43 % der Frauen) in Deutschland übergewichtig. [6]

Zeit zu handeln, viele Kinder leiden bereits unter gesundheitlichen Problemen, wie die nachfolgende Abbildung zeigt. Stolze 45% der Kinder haben Übergewicht.

Ein wesentlicher Faktor für die weltweite massive Gewichtszunahme ist der allgegenwärtige Einsatz von Fruktose [7]. Ganz besonders in verarbeiteten Lebensmitteln. Und ganz besonders durch den großzügigen Einsatz von hochkonzentriertem Fruktosesirup [8]. In den USA wird dieser Sirup oft unter High Fructose Corn Sirup (HFCS) zusammengefasst. Tatsächlich fand weltweit der Fruktosesirup seinen Weg in fast alles: Pizza, Suppen, Brot, Kekse, Kuchen, Ketchup, Saucen, Schokoladenprodukte (Nutella!!), Marmelade, Joghurt usw.. Gründe für den verbreiteten Einsatz der Fruktose sind die hohe Süßkraft, die doppelte so hoch ist, wie bei der Glukose, sowie die günstige Herstellung.

In der folgenden Abbildung [10] ist gut zu erkennen, wie der Anteil an Fruktosesirup (HFCS) am Gesamtzucker deutlich zugenommen hat.

Zucker und Fruktosekonsum mit steigendem Anteil an Fruktose am GesamtzuckerI

Der reine Fruktosekonsum hat also deutlich zugenommen. Schätzungen zufolge, lag die historische, durchschnittliche Fruktoseaufnahme zwischen 15 und 20g täglich. Diese kam hauptsächlich aus Früchten und Gemüse. Heute ist es die dreifache Menge. In der amerikanischen Esskultur beträgt der tägliche Fruktosekonsum mittlerweile 55g pro Tag und Kopf. Das sind bereits 10% der aufgenommenen Kalorien. Im Durchschnitt!!! Bei jungen Männern sind es sogar 75g pro Tag [9]. Eine weitere Komponente kommt hinzu: die heutigen Früchte sind stark auf Süße gezüchtet. Vergleiche mal einen Wildapfel mit einem aus dem Supermarkt.

Für unsere Vorfahren waren Früchte einen Monat im Jahr verfügbar, „Ernte“ genannt.

Anschließend folgten 4 Monate Winter mit Nahrungsmittelknappheit. Die Menschen mussten sich daher Fettpolster anlegen. Und das taten sie auch mit Früchten. An die Menge der Früchte, wie sie früher verfügbar waren, waren die Menschen auch angepasst.

Steinzeitmenschen bei der Nahrungssuche

Heute sind  Früchte und fruktosehaltige Produkte global an 365 Tagen im Jahr verfügbar, mit wenigen Ballaststoffen und in hohen Dosierungen. Unser Gewicht schwankt nicht mehr zyklisch im Winter-Sommer Rhythmus. Wie wir gesehen haben, geht seit einigen Jahrzehnten der gesellschaftliche Trend zu immer neuen Gewichtsrekorden. Größer, fetter, weiter! Zucker ist aber nicht die alleinige Ursache dieser Entwicklung. Das Fehlen an (funktionalen) Ballaststoffen in Säften, Smoothies und Fertigprodukten ist dabei eine ganz entscheidende Komponente.

Wie wir bereits wissen gibt es unterschiedliche Kohlenhydrate. Wie genau unterscheiden sich die Fruktose und Glukose in ihren Eigenschaften und warum ist das relevant? Wie durchtrieben ist die Fruktose und ist Glukose gar lieb? Fangen wir an!

Was ist gesünder: Fruktose oder Glukose?

Damit wir gleich die Andersartigkeit der Fruktose besser verstehen können, wollen wir uns an die Glukose erinnern. Wir wissen ja bereits, dass der Glukosestoffwechsel insulinabhängig ist. Nimmst du Glukose zu dir, steigt auch der Glukosegehalt in deinem Blut an. Insulin wird freigesetzt und überschüssige Energie in Fettzellen gespeichert. Es bildet sich schönes Hüftgold. 😉

Die überwiegende Mehrheit der Glukose wird in der Leber direkt zu Glykogen (Leberstärke) umgesetzt. Dieses Glykogen ist für die Leberzelle ungefährlich und hindert die Leber daran, Glukose in die Blutbahn freizusetzen. Diabetes wird sogar noch vorgebeugt. Ein kleiner Teil der Glukose wird von den lebereigenen Mitochondrien in Energie umgesetzt. Die restliche überschüssige Glukose in der Leber wird zu Triglycerid (Fettsäuren). Hohe Triglycegehalte im Blut können zu Herz-Kreislauf-Krankheiten führen.

Glukose kann Proteine in Zellen binden. Das führt zu zwei Problemen:
a.) die Protein sind weniger beweglich. Eine schnellere Alterung und letztlich auch Organversagen sind die Folge.
b.) jedes Mal wenn ein Glukosemolekül an ein Protein bindet, werden Sauerstoffradikale (ROS=reactive oxigen species) freigesetzt. Diese ROS schädigen Zellgewebe, wenn sie nicht sofort durch Antioxidantien in den Peroxisomen entgiftet werden.

Fazit: In großen Mengen und ohne Ballaststoffe gegessen, ist Glukose ungesund und wir werden dick. Glukose ist also auch nicht das kleine harmlose Zucker-Engelchen. Aber es
Glukose. kein Engel_Glukose macht dickIIist weit weniger schädlich als Fruktose.

Du musst schon sehr viel Glukose über eine lange Zeit essen, um wirklich gesundheitsschädigende Effekte zu sehen. Nur eines geht ganz schnell. Dein Hüftgold wächst und gedeiht. Wir Slow Carber und Paleoanhänger verzichten daher gerne auf Kartoffeln, Kuchen, Brot und all die anderen (mittlerweile) nährstoffarmen Getreideprodukte.

TIPP: Eine wunderbare Zusammenfassung bietet diese Präsentation: http://slidegur.com/doc/17220/sugar–fructose–and-other-things-that-will-kill-you

8 kaum bekannte Gründe deinen Fruktosekonsum sofort zu reduzieren!

Fruktose ist ein ZellgiftWir erinnern uns, Glukose und Fruktose kommen meist zusammen vor, wobei Fruktose anders wirkt als Glukose. Fruktose ist das kleine Teufelchen und hat ein langes Strafregister. Jeder der schon einmal zu viele Früchte gegessen hat, kennt die „Nebenwirkungen“: Blähungen, Magenschmerzen und Verdauungsprobleme. Im Körper passieren dabei viele spannenden Dinge.

Ein Glas Orangensaft oder: Eine Kalorie ist nicht gleich eine Kalorie

Fruktose hat viel auf dem Kerbholz. Ähnlich wie Alkohol, kann sie nämlich nicht einfach abgebaut werden. Während Glukose in allen Organen zu Glykogen umgebaut oder verbrannt werden kann, wird Fruktose konzentriert in der Leber umgebaut. Puh, harte Arbeit für deinen Körper!

Der Kinderarzt Pof. Dr. Robert Lustig hat ein schönes Beispiel: Du trinkst ein Glas Orangensaft mit 120 Kalorien aus Saccharose, 60 Kalorien Glukose und 60 Kalorien Fruktose. Von den 60 Kalorien aus der Glukose gelangen nur 12 Kalorien in die Leber, der Rest wird von anderen Organen abgebaut. Und jetzt kommt das Problem: Die Kalorien aus der Fruktose können nur von der Leber umgebaut werden. Deshalb gelangen alle 60 Kalorien direkt in die Leber. Hinzu kommen noch die 12 Kalorien aus der Glukose, die ebenfalls in die Leber gelangen. Insgesamt 72 Kalorien. Wow, 3x so viel wie bei Glukose alleine! Das führt zu folgenden Problemen:

Die dreifache Dosis an Fruktose bedeutet auch, dass die Leber die dreifache Energie (ATP) im Vgl. zu Glukose aufwenden muss. Du wirst müde! Gerade gegessen und hundemüde! Nach der Pizza erst einmal eine Cola nachschießen um den Hintern wieder hoch zu bekommen? Da ATP-Energie aufgebraucht wird, entsteht zusätzlich  Harnsäure. Diese Harnsäure führt langfristig zu Gicht und Bluthochdruck. Holy Moly.

Wir wissen bereits, dass nur Glukose als Glykogen gespeichert wird. Fruktose hingegen geht direkt in die Mitochondrien. Überschüssiges Acetyl-CoA zum Abbau an Kohlenstoffen bildet sich. Warum? Weil die Mitochondrien überfordert sind und das Enzym Acetyl-CoA nicht abbauen können. Also wird entgiftet. Raus mit dem Zeug! Der Acetyl-CoA Überschuss verlässt also die Mitochondrien und wird zu Fett. Yummi.

Fruktose und die Maillard-Bräunungsreaktion.

Diese Reaktion kennst du vielleicht von reifenden Bananen die langsam braun und matschig werden. Auch unsere Proteine unterliegen dieser Reaktion. Im Vergleich zu Glukose beschleunigt Fruktose allerdings die Maillardreaktion um das 7-Fache.[25] Was bedeutet das für uns?

  • Schnellere Alterung
  • Steigendes Krebsrisiko
  • Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit! (schlimmster Punkt von allen..)

Exzessive Fruktose führt zu Diabetes in 7 Tagen

Bereits 1980 wurde beschrieben, dass Fruktose zu Insulinresistenz führt. Dabei wurden 1000 überschüssige kcal/Tag entweder als Glukose oder Fruktose jungen gesunden Erwachsenen verabreicht. Während der Behandlung hat sich deren Körpergewicht nicht verändert. Nach dem „Überfressen“ wurde Insulin intravenös injiziert und der Blutzuckerspiegel gemessen (Glukose). Die Gruppe mit der exzessiven Glukoseaufnahme zeigt keine signifikanten Unterscheide in der Insulinsensitivität. Ganz im Gegenteil zur Fruktosegruppe! Dort gab es eine 25% Verschlechterung der Insulinsensitivität. Nach 7 Tagen!! Die Fruktose hat außerdem zu einer Abnahme der Zellbindung des Insulins bewirkt, parallel zur Insulinresistenz[13]. Eine jüngere, Schweizer Studie zeigt denselben Effekt [14]. Hier wurde Fruktose im Exzess über 8 Wochen verabreicht (ca. 200g auf 70kg Körpergewicht). Das Ergebnis: 6 mal mehr Fettzellen im Vergleich zur Glukose und eine Zunahme der Insulinresistenz um 28%. Nach 6 Tagen. Insulinresistenz ist ein Merkmal von Diabetes Typ 2 [15]. Das bedeutet, dass die zuvor gesunden Menschen auf dem besten Wege zu Diabetes Typ 2 sind. Innerhalb von 6 Tagen. Sicher, die Fruktose-Konzentration ist hoch. Aber wenn ich überlege, dass auf 100g gerechnet, ein 25g Hipp Fruchtriegel für Kleinkinder schon 50g Fruktose beinhaltet.. Überlegen wir uns was passiert, wenn wir über Jahrzehnte viel Fruktose zu uns nehmen.. Jüngere Studien zeigen außerdem, dass der Diabetes auslösenden Effekt der Fruktose auch über eine Zunahme der Harnsäure geschieht. [16, 17] Der Fruktosekonsum sollte also wirklich minimiert werden.[18, 19]

Fructose spielt eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung der Insulinresistenz. Warum macht Zucker dick? Wir wissen bereits: Saccharose ist eine 50:50 Mischung. Fruktosesirup (HFCS) besteht dagegen meist zu 55% aus Fruktose und 45% Glukose. Was passiert also? Die Glucose stimuliert Insulin. Die Fruktose bewirkt hingegen in der Leber die Insulinresistenz. Der Zucker stimuliert also die Insulinproduktion lang- und kurzfristig. Im Laufe der Zeit führt chronischer Überkonsum von Zucker zu einem hohen Insulinspiegel. Dies führt unweigerlich zu Übergewicht. Was genau bedeutet nun Insulinresistenz? Die Bauchspeicheldrüse muss extra viel Insulin produzieren um den Blutzuckergehalt zu regulieren. Was passiert dadurch? Richtig! Du wirst fett. Wir wissen ja: Insulin = Fett. Und das gebildete Fett ist zumeist Organfett. Auch wenn du schlank bist, kannst du verfettete Organe haben. Als hätten wir es geahnt, kommt es noch schlimmer: das viele Insulin begünstigt Krebs. [20]

Diabetes, Leberversagen, Krebs, Demenz und Altern. Kann es wirklich noch schlimmer kommen?

Oh ja, das kann es! Nicht nur dass Fruktose deine Leber in Fett verwandelt und deine Proteine braun färbt, es sagt deinem Gehirn auch, dass du mehr brauchst. Viel mehr.

Wie bei Alkohol: Fruktose fördert Belohnung und provoziert die nächste Fressattacke.

Ein Glas Cola, ein Stuck Kuchen oder Pizza ist für viele nicht ausreichend. Warum? Fruktose führt zu erhöhter Kalorienaufnahme, hauptsächlich aus drei Gründen:

Fruktose wirkt wie Alkohol

  1. Der Konsum von Fruktose stimuliert keine Insulinantwort. Das Hormon Leptin steigt dadurch nicht an und du isst weiter (oder trinkst noch eine Cola).
  2. Langfristige Fruktose Aufnahme führt zu Insulinresistenz in der Leber und verursacht chronische Hyperinsulimänie, also dauerhaft hohe Insulingehalte im Blut. Insulin blockiert Leptin.
  3. Außerdem wird durch Fruktose nicht der Gehalt des „Hungersignals“ Ghrelin reduziert. Ghrelingehalte steigen normalerweise an, mit zunehmendem Hunger und erreichen ihren Höhepunkt bei freiwilliger Essensaufnahme. Das ist dann, wenn nachmittags der Magen knurrt. Nach dem Essen nimmt der Ghrelingehalt wieder ab. Es sei denn, dein Essen war stark fruktosehaltig. Dann isst du weiter, weil der Ghrelingehalt nicht (so schnell) abnimmt. Eine große Cola verringert auch nicht deinen Hunger auf feste Nahrung. Deine Kalorienzahl steigt, die nächste Fressattacke wartet… [11, 12]

Fruktose trägt massiv zum Abbau der Darmbarriere bei

Verarbeitetes Essen mit seinen hohen Fruktosegehalten führt zum durchlässigen Darm, dem leaky gut. Normalerweise sorgt der Darm dafür, dass keine Bakterien in den Blutstrom geraten. Bricht diese Schutzbarriere weg, führt das zum „durchlässigen Darm“ [21], wodurch dein Körper mehr ROS-Sauerstoffradikalen und Entzündungen ausgesetzt ist. Das kann übel werden. Von Allergien über Herz-Kreislauf-Geschichten bis hin zu Krebs. Und hier ist die gute Nachricht. Die erhöhte Darmdurchlässigkeit kann durch die Einnahme von Glutamin und Curcumin verringert werden.[22] Beide Stoffe haben das Potential die Entzündungen und den oxidativen Stress zu hemmen.

Tipp: Antioxidantien sind Substanzen, die die gefährlichen Sauerstoffradikale unschädlich machen. Da ich in der Regel lecker zubereitetes Essen gegenüber Supplimentals bevorzuge, kann ich Gekeimten Schwarzen GABA Reis empfehlen. Dieser enthält 3x mehr Antioxidantien als die Blaubeere und ganze 12g Ballaststoffe!

Fruktose gibt Energie für aggressiveren Krebs

Wir wissen bereits, dass bei der Verstoffwechselung von Fruktose gefährliche Sauerstoffradikale (ROS) entstehen. Diese Radikale erhöhen das Krebsrisiko. Epidemiologische und experimentelle Daten zeigen den Zusammenhang zwischen erhöhter Fruktoseaufnahme und Pankreaskrebs. Denn, Krebszellen bauen lieber Fruktose ab, um ihre Nukleinsäuren zu bilden. Deshalb führt exzessive Fruktose auch zu einem aggressiverem Krebs. Glukose fördert ebenso die Vermehrung von Tumorzellen. Allerdings bei weitem nicht so stark wie Fruktose. [23]

Heilung von Krebs durch Blockierung des Fruktosetransporters GLUT5?

In einer Publikation im Fachmagazin Nature wurde eine interessante Entdeckung veröffentlicht. Eine veränderte Aktivität des Fruktosetransporters GLUT5 wurde bisher mit verschiedenen Krankheiten wie Typ-2-Diabetes und Fettleibigkeit in Verbindung gebracht. GLUT5 ist auch in verschiedenen Tumorzellen besonders stark ausgeprägt. Wie das Forscherteam nun zeigt, reicht eine einzige Punktmutation des Fruktosetransporters GLUT5 aus, damit der Zuckertransporter von Fruktose auf Glukose wechselt.

Und jetzt kommt’s! Wenn GLUT5 nun im ganzen Körper geblockt würde, dann könnte wahrscheinlich das Krebswachstum verringert werden, ohne normale Zellen zu verletzen. Selbst wenn nur ein kleiner Teil des Fruktosemetabolismus geblockt werden könnte, wären wir glücklicher, gesünder, schlanker, und am wichtigsten: weniger anfällig für Krebs! [24] Eine schöne Diskussion auf englisch findet ihr hier.

Zusammenfassung:

  • Fruktose ist ein gefundenes Fressen für Tumorzellen. Fruktose fördert das Wachstum von Krebszellen sehr stark. Auch Glukose trägt zur Vermehrung von Tumorzellen bei, aber lange nicht in dem hohen Maße wie Fruktose.
  • Für Krebspatienten gilt daher: kompletter Verzicht auf raffinierten Fruchtzucker.
  • Für gesunde Menschen gilt: Obst in Maßen essen und in mehreren Portionen über den Tag verteilt um u.a. unsere Leber zu entlasten.

Hallo Erkältung! Fruktose provoziert starken Nährstoffmangel.

Gegen die anderen Folgen des Fruktosekonsums wie Krebs wirkt Nähstoffmangel schon fast harmlos. Dennoch, auch hier wird wieder deutlich, wie im Körper alles zusammen hängt und im Kleinen beginnt.

Es ist an sich kein Geheimnis, dass Vitamin-D-Mangel ein Problem für uns ist. Das hat nicht nur etwas mit dem Mangel an Sonnenlicht in unseren schicken Büros zu tun. Wir ahnen es bereits, auch der übermäßige Zuckerkonsum unserer üblichen Ernährung, insbesondere von Fruktose ist an diesem Spiel beteiligt. Wie? Eine hohe Fruktoseaufnahme steigert die Herstellung von Enzymen, die für den Abbau von Vitamin D zuständig sind. Gleichzeitig hemmen diese die erneute Herstellung von Vitamin D aufbauenden Enzymen. Resultat: Vitamin-D-Mangel der zu höherer Infektionsanfälligkeit führt, zu einem gesteigerten Risiko von Krebs und einem schwächerem Immunsystem. Ach Leute, es wird noch schlimmer! Verschiedene Studien zeigen, dass dieser Vitamin D Mangel die Fettleber weiter begünstigt und den Effekt unserer fruktoseüberladenen westlichen Ernährung (wie das metabolisches Syndrom) weiter verstärkt.

Historisch gesehen war Vitamin-D-Mangel kein Problem. Ja, während der Ernte im Sommer wurden kurzzeitig viele Früchte mit reichlich Fruktose gegessen. Zu einem Vitamin-D-Mangel kam es trotzdem nicht, weil gleichzeitig die Sonne stark schien. Heute essen wir jedoch zu jeder Jahreszeit Früchte in großen Mengen, auch im tiefsten Winter. [26]

Da die Kalzium-Absorption stark von Vitamin D abhängig ist, tritt bei Vitamin D Mangel auch gleichzeitig ein Kalzium Mangel auf. Bei Magnesium ist ein anderer Effekt der Fruktose (und Glukose) entscheidend: die Fähigkeit den Insulinspiegel dauerhaft anzuheben. Überschüssiges Insulin bewirkt eine Ausscheidung von Magnesium durch die Nieren. Die Interaktion zwischen Zucker und Magnesium ist dabei zweigleisig. Während auf der einen Seite Zucker den Magnesiumgehalt senkt, spielt auf der anderen Seite Magnesium eine wichtige Rolle um den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren. Sind die Magnesiumgehalte also zu niedrig, kann auch die Blutzuckerregulation beeinträchtigt sein. Das wiederum führt zu noch höheren Glukosewerten im Blut. Das gleiche gilt auch für Chrom. In einer Studie erhöhte sich die Chromausscheidung zwischen 10% und 300%, wenn die Ernährung aus 35% Einfachzuckern bestand.

Unser „antischnupfen“ Vitamin C und Glukose teilen sich sogar den selben Nährstofftransporter. Das bedeutet, je höher der Glukosegehalt, desto weniger Vitamin C wird aufgenommen. Glücklicherweise sind viele Früchte reich an Vitamin C, um diese Effekte auszugleichen. Aber diesen Schutz gibt es nicht, wenn es zur übermäßigen Aufnahme von raffinierten oder weißem Zucker sowie Fruktosesirup kommt. [27, 28 ,29 ,30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42]

Fruktose führt zu Herzvergrößerung

Bluthochdruck und Fruktose? Wie aus einer Publikation im bedeutendsten wissenschaftlichen Magazin NATURE veröffentlicht wurde, kann Fruktose bei Patienten mit hohem Blutdruck zu einem unkontrollierten Wachstum des Herzmuskels führen. Der Herzmuskel wächst, damit genügend Blut im Blutkreislauf befördert wird. Durch die Fruktose fehlt allerdings die negative Rückkopplung bitte aufhören zu wachsen! [43]

Zusammenfassung:

TOP 15: Die unglaublichen Effekte von Fruktose oder warum es ein Segen sein kann, Fruktoseintolerant zu sein!

  1. Führt zum Metabolischen Syndrom: ungünstige Lipigehalte (Fett), hohe Triglyzeridegehalte, wenig HDL, hohe LDL-Gehalte [44,45].
  2. Führt zu Insulin Resistenz [44,45].
  3. Führt zu Fettleibigkeit (Organverfettung)[44,45].
  4. Führt zu Type 2 Diabetes [44,45].
  5. Führt zu Fettleber [44,45].
  6. Erhöht Herz-Kreislaufkrankheiten (inkl. Bluthochdruck) [[44,45,46,47].
  7. Reduziert den Grundumsatz [47].
  8. Erhöht die Lipidbildung [48,49,50,51].
  9. Erhöht die hepatische Triglyzeridsynthesis und Sekretion von Lipoproteinen mit sehr niedriger Dichte [52].
  10. Reduziert Lipoprotein Lipase Aktivität an der Adipozyte, welche die Rate der peripheralen Triglyceridereinigung reduziert[52].
  11. Senkt die Glukosetoleranz und Insulinsensitivität [53].
  12. Entzündungsfördernd [53].
  13. Erhöht oxidativen Stress [54].
  14. Fruktose ist der einzige Zucker der die Harnsäurekonzentration erhöht [50,55].
  15. Fruktose reduziert zirkulierendes Insulin und Leptin und vermindert nach dem Essen die Ghrelinhemmung. Wir essen daher unkontrolliert weiter und nehmen viel zu viel Energie auf [56].

Im 2. Teil des vierteiligen Guides findest du Antworten auf folgende Themen:

  1. Wie viel Fruktose ist in Säften und Früchten, Gemüse und in Fertigprodukten? NEU: Fruktosegehalte pro Portion.
  2. Was du sofort tun kannst, um deinen Fruktosekonsum zu verringern.
  3. Welche Produkte ein gutes Fruktose/Glukoseverhältnis haben, kategerosiert in 4 Gruppen.
  4. Was du bei einer Fruktoseunverträglichkeit sofort tun und essen kannst.

Im 3. Teil des vierteiligen Guides findest du Antworten auf folgende Themen:

  1. Wie wertvolle Ballaststoffe unseren Hintern retten.
  2. Warum wir unsere Darmbakterien vergöttern sollten.
  3. 7 Tricks, um deinen Darm zu heilen und schöne Bakterien zu kultivieren.
  4. Der Darmflüsterer: Was dein Geschäft über deine Gesundheit aussagt.
  5. 4 Shades of yellow: Was deine Pipifarbe wirklich bedeutet.
  6. Schönes Märchen: Sport und Abnehmen! Wofür Sport wirklich gut ist

Quellen:

[1] Franz: Protein: metabolism and effect on blood glucose levels. Diabetes Educ. 1997 Nov-Dec;23(6):643-6, 648, 650-1.

[2] Tappy L1, Lê KA. Metabolic effects of fructose and the worldwide increase in obesity. Physiol Rev. 2010 Jan;90(1):23-46. doi: 10.1152/physrev.00019.2009.

[3] Tim Ferris: Der 4-Stunden-Körper: Fitter – gesünder – attraktiver – Mit minimalem Aufwand ein Maximum erreichen
[4] WHO: http://www.who.int/mediacentre/news/releases/2015/sugar-guideline/en/
[5] Prof. Dr. Robert Lustig: Fat Chance: The Hidden Truth About Sugar, Obesity and Disease

[6] Statistische Bundesamt (Destatis). http://de.statista.com/statistik/daten/studie/153908/umfrage/fettleibigkeit-unter-erwachsenen-in-oecd-laendern/

[7] Lustig et al: Public health: The toxic truth about sugar. Nature 482, 27–29 (02 February 2012)
[8] Le et al.:  Effects of high-fructose corn syrup and sucrose on the pharmacokinetics of fructose and acute metabolic and hemodynamic responses in healthy subjects. Metabolism. 2012 May;61(5):641-51
[9] Vos MB: Dietary fructose consumption among US children and adults: the Third National Health and Nutrition Examination Survey. Medscape J Med. 2008 Jul 9;10(7):160
[10] Tappy L1, Lê KA. Metabolic effects of fructose and the worldwide increase in obesity. Physiol Rev. 2010 Jan;90(1):23-46. doi: 10.1152/physrev.00019.2009.

[11] Lowette et al.: Effects of High-Fructose Diets on Central Appetite Signaling and Cognitive Function. Front Nutr. 2015; 2: 5.
[12] Prof. Dr. Robert Lustig: Fat Chance: The Hidden Truth About Sugar, Obesity and Disease

[13] Beck-Nielson et al.: Impaired cellular insulin binding and insulin sensitivity induced by high-fructose feeding in normal subjects. Am J Clin Nutr. 1980 Feb;33(2):273-8
[14] David Faeh et al.: Effect of Fructose Overfeeding and Fish Oil Administration on Hepatic De Novo Lipogenesis and Insulin Sensitivity in Healthy Men.
[15] Maersk M et al.: Sucrose-sweetened beverages increase fat storage in the liver, muscle, and visceral fat depot: a 6-mo randomized intervention study. Am J Clin Nutr. 2012 Feb;95(2):283-9.
[16] Johnson et al. Hypothesis: could excessive fructose intake and uric acid cause type 2 diabetes? Endocr Rev. 2009;30:96–116.
[17] Angelopoulos et al. The effect of high-fructose corn syrup consumption on triglycerides and uric acid. J Nutr. 2009;139:1242S–5S.
[18] Bantle JP. Dietary fructose and metabolic syndrome and diabetes. J Nutr. 2009;139:1263S–8S.
[19] Duffey KJ, Popkin BM. High-fructose corn syrup: is this what’s for dinner? Am J Clin Nutr.2008;88:1722S–32S.
[20] Reuben J. Shaw et al.: Decoding key nodes in the metabolism of cancer cells: sugar & spice and all things nice, F1000 Biol Rep. 2012; 4: 2. Published online 2012 Jan 3.

[21] Thuy S et al.: Nonalcoholic fatty liver disease in humans is associated with increased plasma endotoxin and plasminogen activator inhibitor 1 concentrations and with fructose intake. J Nutr. 2008 Aug;138(8):1452-5.
[22] Jean Robert Rapin: Possible Links between Intestinal Permeablity and Food Processing: A Potential Therapeutic Niche for Glutamine. Clinics (Sao Paulo). 2010 Jun; 65(6): 635–643.

[23] Port et al.: Fructose consumption and cancer: is there a connection? Curr Opin Endocrinol Diabetes Obes. 2012 Oct;19(5):367-74.
[24] Nomura et al.: Structure and mechanism of the mammalian fructose transporter GLUT5. Nature 526, 397–401.

[25] Dills: Protein fructosylation: fructose and the Maillard reaction. Am J Clin Nutr. 1993 Nov;58(5 Suppl):779S-787S.

[26] Roth et al. “Vitamin D deficiency in obese rats exacerbates nonalcoholic fatty liver disease and increases hepatic resistin and Toll-like receptor activation.” Hepatology. 2012 Apr;55(4):1103-11
[27] Anderson RA. Chromium, glucose intolerance and diabetesJ Am Coll Nutr. 1998 Dec;17(6):548-55.
[28] Anderson RA, et al. Urinary chromium excretion and insulinogenic properties of carbohydratesAm J Clin Nutr. 51:864–868.
[29] Christakos S, et al. ” Vitamin D and intestinal calcium absorption.” Mol Cell Endocrinol. 2011 Dec 5;347(1-2):25-9.
[30] D’Erasmo E, et al. Calcium homeostasis during oral glucose load in healthy womenHorm Metab Res. 1999 Apr;31(4):271-3.
[31] Djurhuus MS, et al. Insulin increases renal magnesium excretion: a possible cause of magnesium depletion in hyperinsulinaemic statesDiabet Med. 1995 Aug;12(8):664-9.
[32] Douard V, et al. Chronic high fructose intake reduces serum 1,25 (OH)2D3 levels in calcium-sufficient rodentsPLoS One. 2014 Apr 9;9(4):e93611.
[33] Douard V, et al. Dietary fructose inhibits lactation-induced adaptations in rat 1,25-(OH)₂D₃ synthesis and calcium transport. FASEB J. 2012 Feb;26(2):707-21.
[34] Douard V, et al. Excessive fructose intake causes 1,25-(OH)(2)D(3)-dependent inhibition of intestinal and renal calcium transport in growing ratsAm J Physiol Endocrinol Metab. 2013 Jun 15;304(12):E1303-13.
[35] Kozlovsky AS, et al. Effects of diets high in simple sugars on urinary chromium lossesMetabolism. 1986 Jun;35(6):515-8.
[36] Lemann J, et al. Evidence that glucose ingestion inhibits net renal tubular reabsorption of calcium and magnesium in manJ. Clin Invest. 1970 Apr;75(4):578-85.
[37] Lennon EJ & Piering WF. A comparison of the effects of glucose ingestion and NH4Cl acidosis on urinary calcium and magnesium excretion in man. J Clin Invest. 1970 Jul;49(7):1458-65.
[38] Lennon EJ, et al. The effect of glucose on urinary cation excretion during chronic extracellular volume expansion in normal manJ Clin Invest. 1974 May;53(5):1424-33.
[39] Paolisso G, et al. Magnesium and glucose homeostasisDiabetologia. 1990 Sep;33(9):511-4.
[40] Roth CL, et al. Vitamin D deficiency in obese rats exacerbates nonalcoholic fatty liver disease and increases hepatic resistin and Toll-like receptor activationHepatology. 2012 Apr;55(4):1103-11.
[41] Swaminathan R. Magnesium metabolism and its disordersClin Biochem Rev. 2003 May;24(2):47-66.
[42] Wilson JX. Regulation of vitamin C transportAnnu Rev Nutr. 2005;25:105-25.

[43] Mirtschink et al.: HIF-driven SF3B1 induces KHK-C to enforce fructolysis and heart disease. Nature 522, 444–449 (25 June 2015

 

[44] Johnson et al.:  Dietary sugars intake and cardiovascular health: A scientific statement from the American Heart Association. J. American Heart Association Nutrition Committee of the Council on Nutrition, Physical Activity, and Metabolism and the Council on Epidemiology and Prevention. Circulation. 2009, 120, 1011–1020.

[45] Stanhope et al.: Consuming fructose-sweetened, not glucose-sweetened, beverages increases visceral adiposity and lipids and decreases insulin sensitivity in overweight/obese humansJ. Clin. Investig. 2009, 119, 1322–1334.

[46] Nguyen et al.: Sugar-sweetened beverages, serum uric acid, and blood pressure in adolescentsJ. Pediatr. 2009, 154, 807–813.

[47] Jürgens et al.: Consuming fructose-sweetened beverages increases body adiposity in miceObes. Res. 2005, 13, 1146–1156.
[48] Parks et al.: Carbohydrate-induced hypertriacylglycerolemia: Historical perspective and review of biological mechanisms. J. Clin. Nutr. 2000, 71, 412–433.

[49] Schwarz et al.: Short-term alterations in carbohydrate energy intake in humans. Striking effects on hepatic glucose production, de novo lipogenesis, lipolysis, and wholebody fuel selection.J. Clin. Investig. 1995, 96, 2735–2743.

[50] Fried et al.: Sugars, hypertriglyceridemia, and cardiovascular disease. J. Clin. Nutr.2003, 78, 873S–880S.

[51] Parks et al.: Dietary sugars stimulate fatty acid synthesis in adults. Nutr. 2008, 138, 1039–1046.

[52] Chong et al: Mechanisms for the acute effect of fructose on postprandial lipemia. J. Clin. Nutr. 2007, 85, 1511–1520.

[53] Ceriello et al.: Antioxidant defences are reduced during the oral glucose tolerance test in normal and non-insulin-dependent diabetic subjects. J. Clin. Investig. 1998, 28, 329–333.

[54] Ma et al.: A study of the effect of oral glucose loading on plasma oxidant:antioxidant balance in normal subjects. J. Nutr. 2005, 44, 250–254.

 

2 replies on “Wie du deine Gesundheit ohne Fruktose dramatisch verbesserst und 3 atemberaubende Jahre länger lebst!

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.